Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus - Kirchen

Kirche St. Anna Davensberg

Kirche St. Anna Davensberg

Adresse

Römerweg 3
59387 Ascheberg-Davensberg

Informationen

St. Anna Davensberg

Die Katholische Pfarrkirche St. Anna wurde zwischen 1497 und 1510 erbaut. Der spätgotische einschiffige Backsteinbau geht auf Balthasar von Büren zurück. Im Inneren des Gotteshauses ist ein von Johann Brabender 1566 geschaffenes Retabel zu sehen, das mit Flügelgemälden Hermann tom Rings ausgestattet ist.

Am 24. Februar 1995 wurde auf Anregung des Heimatvereins Davensberg neben der Kirche ein Denkmal für Papst Innozenz VIII. eingeweiht. In der Urkunde vom 26. August 1490 erteilte dieser die Genehmigung für die Errichtung der St. Anna-Kirche. Darüber entbrannte eine kontroverse Diskussion, weil das Lebenswerk dieses Papstes mit dem Beginn der Hexenverfolgungen verknüpft ist.

Am Südrand der Davert entstand wohl in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine Burg, die 1263 erstmals als »castrum Daverenberge<< enannt wird. Von den Herren von Meinhövel zu Davensberg gelangte die Burg nach mehr- fachem Besitzerwechsel über die Familien von Büren und von Morrien an von Plettenberg-Lenhausen zu Nordkirchen. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verfiel die große Burganlage bis auf den Turm. Eine Burgkapelle ist seit dem Ende des 13. Jahrhunderts nachgewiesen. Sie wurde im Laufe des 14. Jahrhunderts in die Handwerkersiedlung südlich der Burg, die sog. Freiheit, verlegt und ist dort 1410 als Silvesterkapelle bezeugt. Seit 1559 gilt sie als Filiale von Ascheberg. Unter den Domherren Balthasar und Melchior von Büren wurden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Burg und Kapelle prächtig ausgestattet. Das Patronatsrecht übten die Herren von Plettenburg-Lenhausen bis 1925 aus. 1920 erhielt die Filiale Tauf- und Traurecht. Mit Errichtung eines seelsorglich und vermögensrechtlich selbständigen Pfarrektorats wurde 1956 Davensberg mit der Nordbauerschaft von Ascheberg abgetrennt. Die Pfarrerhebung erfolgte 1981.

Davensberg

Alter Dorfkern mit angrenzenden Kleinsiedlungen und läindlichem Umland; Dienstleistungen, Landwirtschaft.
Kirchen, Kapellen, kirchl. Gedenkstätten Pfarrkirche St. Anna, 450 Sitzplätze
Ursprungsbau von 1497-1510. gotisch, Erweiterungsbau 1973-74, (M. Ludes,Dorsten),
Historischer Saalbau mit Kreuzrippengewölbe, Satteldach undDachreiter, Ostchor mil 5/8 Schluß, heute Werktagskapelle; Bruchsteinmauerwerk. Dachziegeldeckung, Westlich der hist. Burgkapelle quadratischer Erweiterungsbau mit Stahlbetonkassetten-decke und Flachdach, Ziegelmauerwerk.

Orgel

Am 08. Juni 1996 wurde die neue Orgel, die in der Orgelbauwerkstatt Siegfried Sauer in Höxter gebaut wurde, durch den Bischof Dr. Reinhard Lettman eingeweiht. Damit löst sie die vorherige 1975 angekaufte und störanfällige Orgel ab. Das neue Instrument basiert auf der sogenannten Schleiflade, welche Haltbarkeit schon seit der Barockzeit garantiert. Das Gehäuse besteht aus massiver Eiche und stellt eine architektonische Bereicherung für den Kirchraum darstellen.

Festschrift Orgelweihe

Kirchliche Gebäude und Einrichtungen

  • Pfarrhaus, Römerweg 3 (1965)
  • Pfarrheim (altes Pfarrhaus), Burgstraße um (1900/1976)
  • Kindergarten, Römerweg (1970—71)
  • Friedhof Am westlichen Ortsrand (kirchlich)

Kirchliche Verbände und Vereine

  • Frauengerneinschaft (kfd)
  • Jung- und Altkolping
  • Kolpingfamilie
  • Pfarrjugend
  • Leprakreis

Partnerschaften in der Weltkirche

  • Unsere liebe Frau von Fatima. Abakaliki/Nigeria.

Religiöses Brauchtum

  • St. Lambertus
  • St. Martin
  • Sternsinger
  • Patronatsfest

Wallfahrten und Prozessionen

  • Pfarrwallfahrt nach Telgte
  • Fronleichnamsprozession
  • Allerheiligenprozession
  • Bittprozession

(Quelle - Bistum Münster III)